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Produktivität ist kein Zufall: Diese 3 Hebel wirken Wunder

Wenn du wieder einmal das Gefühl hast, dass es nicht so läuft, wie du dir das vorstellst, dass du lustlos bist und nicht weiterkommst, dann könnte das an deinem Umfeld liegen. Meist übersehen wir, dass genau dort die wahren Energieräuber und Zufriedenheitskiller lauern, die unsere Produktivität in den Keller ziehen.

Drei Bereiche wirken sich massiv auf unsere Produktivität aus: die physische Umgebung, der Umgang mit Informationen und das persönliche Umfeld. Hier liegen zentrale Dreh- und Angelpunkte, die unser Denken und Handeln bestimmen und damit die Richtung vorgeben, ob wir vorankommen oder stecken bleiben, ob wir Dinge mit Elan angehen oder nur frustriert stehen bleiben.

Daher lohnt sich ein Blick auf diese 3 Einflussfaktoren unserer Produktivität. Denn dort finden wir einfache Hebel, um mit minimalen Anpassungen sofort positiven Auswirkungen zu erzeugen.

„Gebt mir einen Hebel, der lang genug, und einen Angelpunkt, der stark genug ist, dann kann ich die Welt mit einer Hand bewegen“

(Archimedes, griechischer Mathematiker und Physiker)

Hebel 1: Physische Umgebung

Es ist allgemein bekannt, dass unsere Arbeitsumgebung einen großen Einfluss darauf hat, ob wir uns wohl fühlen und wie produktiv wir sind. Aber keine Angst, ich schreibe hier keine Ratschläge über die Gestaltung von Büroräumen oder die positive Wirkung von Grünpflanzen auf unsere Arbeit. (Auch wenn eine britische Studie herausgefunden hat, dass Pflanzen die Produktivität um bis zu 17% steigern, weil sie unser Wohlbefinden verbessern und unsere Kreativität anregen).

Die optimales Arbeitsumgebung für bessere Ergebnisse

Gerade weil wir wissen, wie wichtig unsere physische Umgebung ist, lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen. Denn nicht jede Umgebung ist für jede Art von Aufgabe ideal. Das berühmte „one fits all“ ist hier nicht der beste Weg. Besser ist es, je nach Aufgabenstellung gezielt eine geeignete Umgebung zu schaffen oder auszuwählen.

Sollen bessere und neuartige Lösungen gefunden werden, ist ein inspirierende Umgebung hilfreich. Bei anderen Aufgaben kann aber genau diese Umgebung dazu führen, dass wir uns leicht ablenken lassen.

Ordnung ist das halbe Leben: Ich habe herausgefunden, dass ich Arbeiten, die eine hohe Konzentration erfordern, idealerweise an meinem fast leeren Schreibtisch erledige. Steht eine solche Aufgabe an, dann räume ich alles weg, was ich nicht benötige. Damit ich möglichst wenig vor mir habe, was mich ablenken könnte.

Unordnung ist die andere Hälfte des Lebens: Genau das Gegenteil benötige ich, wenn ich kreativ sein will. Dann erzeuge ich zwar keine Unordnung, sondern sorge dafür, dass ich möglichst viele Dinge um mich habe, die meine Gedanken anregen.

Arbeitsumgebung 2.0: Ein Platz für alle Fälle

Es ist zwar möglich, alle anfallenden Aufgaben von einem Platz aus zu erledigen, aber es gibt ganz einfache Möglichkeiten, bestimmte Aufgaben leichter und besser zu erledigen. Nein, es ist nicht nötig, das Büro umzubauen, es genügt, die Umgebung mit diesem einfachen Trick zu verändern.

Wenn man zum Beispiel am Schreibtisch über einem Problem brütet und einfach keine Lösung findet, dann hilft oft ein einfacher Ortswechsel. Bewegung und frische Luft wirken Wunder. Mit einem Spaziergang in der Natur (siehe die Wirkung von Pflanzen in der Studie oben) schaffen wir uns mentalen Freiraum. Dieser ist notwendig, um neue und kreative Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.

Im Jahr 2012 wurde untersucht, welchen Einfluss der Ort des Spaziergangs auf die Kreativität hat. Eine Testgruppe unternahm ihren Spaziergang in der Natur, während die andere Gruppe sich in einer städtischen Umgebung bewegte. Beide Gruppen wurden anschließend Aufgaben gestellt, die kreatives Denken und Problemlösungsfähigkeiten erforderten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Teilnehmer, die sich in der Natur bewegten, m 50 % kreativer und leistungsfähiger waren als die Teilnehmer, die in einer städtischen Umgebung spazieren gingen.

Ich selbst wechsle je nach Aufgabe gezielt meinen Arbeitsplatz, indem ich einfach den Ort wechsle. So erhalte ich auf Knopfdruck neue Impulse für mein Gehirn. Wenn ich eine Aufgabe habe, bei der ich möglichst viele Ideen generieren möchte (= divergentes Denken), dann wechsle ich gezielt in einen anderen Raum, z.B. einen Besprechungsraum. Hier habe ich auch schon öfter die örtliche Bibliothek genutzt. Nicht wegen der Bücher, sondern einfach wegen des besonderen Raumes und der Eindrücke, die dort stimulierend wirken.

Will ich ein Thema tief durchdenken – meine so genannte BeDENKzeit – dann wäre die Bibliothek nicht der richtige Ort für mich. Dort würden sich die oben genannten Eindrücke jetzt kontraproduktiv auswirken. Für die BeDENKzeit nutze ich gerne einen Sitzplatz im Garten, wo ich ungestört meinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Hier gibt es dann auch keinen Laptop oder Co. Ein Klemmbrett mit etwas Papier genügt, um, die wesentlichen Gedanken ganz kurz festzuhalten.

Durch diese einfachen Ortswechsel schaffe ich die optimale Arbeitsumgebung, ohne meinen eigentlichen Arbeitsplatz jedes Mal zu verändern oder umzubauen. Außerdem erhalte ich dadurch oft einen neuen Blickwinkel bzw. eine neue Perspektive auf die anstehenden Probleme und bin immer wieder überrascht, welche Lösungsmöglichkeiten sich plötzlich zeigen und herauskristallisieren.

Hebel 2: Informationen & Input

Wir schaffen es, unserem Gehirn an einem Tag mehr Informationen zur Verarbeitung zu geben, als ein Mensch des 18. Jahrhunderts in seinem ganzen Leben. Gut, damals gab es wohl noch Brieftauben statt E-Mails und statt Katzenvideos auf YouTube zu schauen, hat sich der einfache Handwerker wohl eher darum gekümmert, wie er sein Essen auf den Tisch bekommt.

Zweifellos hat die Informationsflut massiv zugenommen. Hinzu kommt, dass wir glauben, alles sei irgendwie wichtig und man dürfe auf keinen Fall etwas vergessen. FOMO (fear of missing out), also die Angst, etwas zu verpassen, lässt grüßen.

Der Zeitverlust ist das eine. Interessanter ist, dass die ständige Reizüberflutung unser assoziatives Denken hemmt. So hat die Kreativität und vor allem der Ideenreichtum in den letzten drei Jahrzehnten deutlich abgenommen. Ebenso hat unsere Fähigkeit, einen Gedanken zu Ende zu denken, massiv abgenommen.

Das liegt daran, dass wir unserem Gehirn viel zu viel Input geben. Wir „verstopfen“ regelrecht unsere Gehirnkanäle durch Reizüberflutung und geben unserem Denkapparat keinen Freiraum, um Gedankengänge zu verknüpfen. Denn das geht nur, wenn wir unserem Gehirn Zeit ohne Input geben. Kein Wunder, dass neue Ideen nicht sprudeln, wir keine wirklichen Impulse mehr haben und uns nur noch wie in einem geistigen Hamsterrad fühlen.

Nicht nur die schiere Menge hemmt unser Denken und damit das Vorankommen, sondern auch die Art der Informationen trägt dazu bei, dass wir immer weniger Ideen produzieren können. Nachrichten über Tragödien aus aller Welt, der neueste Klatsch und Tratsch aus dem Büro, enervende Diskussionen in Chats, die schlechte Wirtschaftslage usw.

Unser Gehirn nimmt diese Dinge dankbar auf, denn es ist evolutionsbedingt immer noch so eingestellt, als lebten wir in der Steinzeit. Dort gab es nur eine Aufgabe: zu überleben. Deshalb reagiert unser Gehirn vor allem auf Situationen, bei dem es „Mangel“ oder „Angriff“ vermutet. Unser Gehirn sucht nicht unbedingt das Negative, aber es reagiert oft stärker und schneller auf negative Erlebnisse oder Bedrohungen (auch wenn man nicht direkt davon betroffen ist). Nur so war es uns als Höhlenmenschen möglich, schnell auf mögliche Gefahren zu reagieren und zu überleben. Negatives beschäftigt unser Gehirn oft stundenlang. Du kennst das, wenn du dich noch Stunden nach einem Meeting über die Aussagen deines Gegenübers ärgerst.

Input: Weniger ist mehr – Mut zur Lücke

Wir können unsere DNA nicht ändern, aber wir können daran arbeiten, wie wir mit Informationen umgehen. Der wichtigste Hebel dabei ist, die zu verarbeitende Informationsflut zu reduzieren und gezielt zu konsumieren.

Ich habe deshalb für mich definiert, welche Informationsbereiche für mich wirklich relevant sind, um bestimmte Dinge zu erreichen. Dazu gehört auch ein wenig Mut, Dinge gezielt nicht oder nur in bestimmten Zeitfenstern zu konsumieren. Dazu gibt es hier in meinen Blogs viele sehr einfach umsetzbare Tipps, wie man zum Beispiel die E-Mail Flut eindämmen und auf wesentliche Informationen reduzieren kann. (siehe Links am Ende dieses Artikels).

Bei meiner „Informations-Inventur“ bin ich auf Bereiche gestoßen, die ich nur gelesen und mich damit beschäftig habe für den Fall „das könnte ja mal irgendwann von Interesse sein / relevant sein …“. Ganz ehrlich, viele Informationen waren eh schnell veraltet und es reicht aus, wenn ich weiß, wo ich nachschauen muss bzw. wen ich dann für seltenen Fall fragen kann.

Ich hinterfrage regelmäßig, ob ich bestimmte Informationen benötige und ob ich mich damit beschäftigen möchte. Statt mich mit allen möglichen Dingen „mental zu verstopfen“, reduziere ich den Input und schaffe mir so lieber mentale Bandbreite für die wichtigen Informationen. Der Verzicht auf die Aufnahme von Informationen schafft neben der Zeitersparnis auch erhebliche geistige Freiräume, die ich viel besser für die wirklichen Themen nutzen kann, die mich dann auch meinen Zielen näher bringen.

Der Input steuert den Output: Garbage in = Garbage out

Zusätzlich achte ich darauf, die Qualität des Inputs zu verbessern. Eine bekannte Redewendung ist: „Garbage in = Garbage out“. Bei körperlichen Leistungen ist das jedem wir sofort klar: Ein Körper wird nur dann gute Leistungen bringen, wenn er z.B. hochwertige Nährstoffe erhält. Tägliches Junk-Food wird eher das Gegenteil bewirken. Diese Redewendung gilt auch für unsere Denkleistung.

Kein Information-Junk-Food: Wenn wir kreative und gute Lösungen entwickeln wollen, müssen wir noch mehr darauf achten, was wir unserem Gehirn als Input zur Verarbeitung geben. Negative Nachrichten, Gerüchte, Büroklatsch etc. – also Informations-Junk-Food – all das hat einen direkten und messbaren Einfluss auf deine Produktivität und deine Ergebnisse – leider keinen positiven! Nimm dir eine Woche Zeit, diese Dinge bewusst zu vermeiden und dich nicht daran zu beteiligen. Du wirst erstaunt sein, wie positiv sich das auf deine Denkleistung und deine Stimmung auswirkt.

Weniger ist mehr: Nachdem ich festgestellt habe, dass mich bestimmte Nachrichten oder Informationen stundenlang beschäftigen, lasse ich diese Quellen bewusst aus. Bestimmte Nachrichtenportale lese ich nur noch unregelmäßig nach dem Motto: Wenn die Welt untergeht, erfahre ich es früh genug. Und morgen geht die Welt nicht unter, denn in Australien ist schon morgen.

Der Input steuert den Output: Positives schafft positive Energie

Negativen Input zu eliminieren ist der eine Weg, um sich in eine positive Richtung zu bewegen. Die Wirkung kann verstärkt werden, indem man sich zusätzlich mehr positiven Input verschafft. Hier ein paar einfach umsetzbare Tipps, die ich selbst anwende:

Mit Inspiration in den Tag: Statt gleich am frühen Morgen mit den letzten Schlagzeilen der Nacht oder den aufgelaufenen E-Mails zu starten, nimm dir ein gutes Buch in die Hand und lese ein Kapitel. Ich selbst war und bin immer wieder positiv erstaunt, welchen Unterschied das macht.

Keine E-Mails am Abend: Da man heute mit dem Smartphone überall und sofort auf seine Nachrichten zugreifen kann, gibt es eigentlich keine wirkliche Hürde mehr, die es zu überwinden gilt. Abends im Bett kurz vor dem Einschlafen noch schnell die neuen Nachrichten checken – keine gute Idee. Damit ist praktisch vorprogrammiert, dass wir entweder eine kritische Information oder eine offene Aufgabe finden. Beides führt dazu, dass wir uns die ganze Nacht damit beschäftigen und damit dem Gehirn den Freiraum nehmen, sich um die Verknüpfung guter Ideen zu kümmern.

Erreichtes bewusst machen: Eine Accomplishment Liste – oder Erfolgsliste – ist eine einfache Methode, um sich selbst positive Rückmeldungen über erreichte Erfolge zu geben. Dies schafft eine positive Grundstimmung, erhöht die Motivation und Zufriedenheit und schafft eine zusätzliche Fokussierung auf zukünftige Ziele.

Wie eine Accomplishment Liste auf dein Produktivität wirkt findest du im Blog-Artikel: DIE MACHT DER ACCOMPLISHMENT LISTE

Bewusster Tagesabschluss: Während unser Gehirn über den Tag zu Höchstleistungen aufläuft, braucht es in den Nachtstunden die Zeit Informationen zu bewerten, zu verknüpfen und entsprechend im Langzeitgedächtnis abzulegen. Hierentstehen oft die wirklich guten Ideen.

Wer aber die Abende mit Gedanken an die Arbeit verbringt, nimmt dem Gehirn die dafür notwendige Regenerationszeit. Der Tagesabschluss ist hierzu eine einfache und schnelle Methode dieses zu erreichen. Eine kurze Anleitung für einen Tagesabschluss mit dem du entspannt in den Feierabend gehst findest du hier: AM ABEND NICHT MEHR AN DIE ARBEIT DENKEN – DANK KURZEM TAGESABSCHLUSS

Die Woche positiv gestalten: Jeden Freitag stelle ich mir die Frage, wie ich die nächste Woche für mich positiv gestalten kann. Auf was freue ich mich besonders, was könnte ich machen, damit ich mich auf die nächste Woche freue? Probiere es direkt aus! Auf was freust du dich in der nächsten Woche?

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Hebel 3: Persönliches Umfeld

Gelegentlich verwende ich in meinen Vorträgen folgenden Satz, der immer wieder für große Augen sorgt: „Asshole free life“ oder freundlicher ausgedrückt: „Ich verschwende keine Zeit mit Energieräubern“. Dabei geht es mir weniger um die verschwendete Zeit an sich, sondern darum, dass mir manche Menschen einfach zu viel Energie rauben. Energie, die ich sinnvoller in andere Dinge investieren könnte.

Das Gleiche gilt für Menschen, die nicht nach meinem Wertesystem leben. Auch hier habe ich erkannt, dass es mich Zeit und vor allem Kraft kostet, aber am Ende „vergebene Liebesmüh“ ist. Deshalb achte ich konsequent darauf, dass solche Menschen nicht in meinem persönlichen Umfeld sind.

Diese Selektion hat allerdings noch einen weiteren Hintergrund, der auf ein Zitat des amerikanischen Unternehmers Jim Rohn zurückgeht: „Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst“. Nach seinen Ausführungen gilt diese für die Gesundheit, den Lebensstil, die Werte, das Verhalten und sogar auf das Einkommen. Nach Untersuchungen des Harvard-Sozialpsychologen Dr. David McClelland entscheidet die sogenannte „reference group“ zu 95 Prozent über Erfolg oder Misserfolg im Leben.

Das Interessante ist, dass wir uns der Ähnlichkeiten zwischen uns und unserem Fünferkreis oft gar nicht bewusst sind. Aber wenn wir genauer hinsehen, stellen wir fest: Wir essen, was sie essen, wir sprechen, wie sie sprechen, wir denken, wie sie denken, und wir kleiden uns, wie sie sich kleiden. Dieser Einfluss kann positiv, aber auch negativ sein. Man kann nicht mit negativen Menschen zusammen sein und erwarten, ein positives Leben zu führen. Es sei denn, man ist bereit, konsequent Energie aufzuwenden, um gegen diese (negativen) Einflüsse zu arbeiten.

Persönliches Umfeld: Ausmisten schafft Energie

Deshalb schaue ich mir regelmäßig mein persönliches Umfeld an und überlege, welche Beziehungen ich reduzieren oder ganz beenden und mit wem ich mehr Zeit verbringen möchte. Energieräuber haben schlechte Karten!

Distanzierung: Mein klares Ziel ist es, mich von Menschen zu distanzieren, deren Werte nicht mit meinen übereinstimmen. Das steht auch ganz oben auf meiner Stop-Doing-Liste: Keine Zeit für oder mit solchen Menschen verbringen! Wenn z.B. jemand schlecht über eine andere Person redet, die Unwahrheit sagt, usw., dann ist das ein Verhalten, das für mich schlicht nicht passt. Da möchte ich mich auch nicht selbst verbiegen und distanziere mich von so einer Person. Getreu dem Motto: „A… free life“.

Limitierung: Es ist faktisch unvermeidbar durch die Personen im eigenen Umfeld beeinflusst zu werden. Dieser Einfluss wirkt sowohl positiv wie negativ. Die zentrale Frage ist dann doch, mit wem ich mehr und mit wem ich weniger Zeit verbringen möchte oder sollte. Immer dann, wenn ich selbst spüre, dass der Einfluss negativ auf mich wirkt und mir Energie raubt, beschränke ich die gemeinsame Zeit auf ein notwendiges Minimum.

Ausbauen: Genau das Gegenteil mache ich, wenn ich auf Personen treffe, die mich inspirieren, die mir Energie geben, deren Gespräche mich anregen, die mich positiv zum Nachdenken bringen. Hier versuche ich, den Einfluss, der auch auf mich positiv wirkt, zu nutzen, indem ich einfach die Beziehung ausbaue und mehr Zeit mit solchen Menschen verbringe.

Fazit- 3 Hebel, damit Produktivität kein Zufall wird

Die physische Umgebung, die Informationsflut und dein persönliches Umfeld sind wichtige Einflussfaktoren auf deine Energie, Produktivität und Zufriedenheit, die oft übersehen werden. Mit kleinen Veränderungen durch einen einfachen Ortswechsel optimierst du dein Arbeitsumgebung für die anstehende Aufgabe und schaffst Raum für Kreativität und Konzentration.

Durch bewusste und selektive Informationsverarbeitung trennst du Wichtiges von Unwichtigem und konzentrierst dich auf das Wesentliche, um deine Energie zu steigern.

Besonders wichtig ist es, auf dein persönliches Umfeld zu achten. Hier gilt die einfache Regel: Umgib dich mit positiven und inspirierenden Menschen und distanziere dich von Energieräubern.

Indem du dein Umfeld und deine Interaktionen bewusst gestaltest, kannst du mit einfachen Mitteln deine Energie, Produktivität und Zufriedenheit optimal steigern.

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